Wissenschaftlich fundierte Testverfahren mit persönlicher Auswertung und Besprechung

Sie möchten Ihre Beschwerden besser einordnen und wünschen eine zeitnahe professionelle Einschätzung? Mit dem psychologischen Screening erhalten Sie ohne Wartezeiten eine erste wissenschaftlich fundierte Orientierung.
Viele Online-Screenings enden mit einem automatisierten Testergebnis. Hier steht dagegen die persönliche fachliche Einordnung im Mittelpunkt.
Nach der Durchführung wissenschaftlich validierter psychologischer Testverfahren, gemäß den Empfehlungen der aktuellen Leitlinien, werden Ihre Ergebnisse nicht nur ausgewertet, sondern in einem persönlichen 50-minütigen Online-Gespräch mit einer approbierten Psychologischer Psychotherapeutin ausführlich besprochen. Sie erhalten die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Ihre individuelle Situation zu erläutern und gemeinsam die Bedeutung der Ergebnisse einzuordnen.
So erhalten Sie eine professionelle erste Orientierung und konkrete Empfehlungen für mögliche nächste Schritte, ohne Wartezeiten und bequem von zu Hause aus.
- Wissenschaftlich validierte Testverfahren, leitlinienorientiert
- Persönliche Auswertung und Besprechung durch eine approbierte Psychologische Psychotherapeutin
- Online und bundesweit verfügbar
- Keine Wartezeiten
- Individuelle Empfehlungen für das weitere Vorgehen
- Bericht mit der Zusammenfassung der Testergebnisse
Screening-Themen
Screenings sind zu folgenden Themen verfügbar:
Psychologisches Check-up zur ersten Orientierung
Können Sie Ihre Beschwerden noch nicht einordnen?
Nicht immer lassen sich psychische Beschwerden eindeutig einer bestimmten Störung zuordnen. Manche Menschen erleben beispielsweise gleichzeitig Niedergeschlagenheit, Ängste, Konzentrationsprobleme, innere Unruhe oder körperliche Beschwerden und wissen nicht, welcher Bereich näher untersucht werden sollte.
Details
Das psychologische Check-up dient der fundierten ersten Orientierung und hilft dabei, belastende Symptom- und Lebensbereiche zu identifizieren. Hierzu kommen etablierte psychologische Testverfahren zum Einsatz, die sowohl die psychische Belastung als auch die Auswirkungen auf die Lebensqualität erfassen. Diese erfassen psychische Belastungsbereiche wie z.B. Depression und Niedergeschlagenheit, Ängstlichkeit und Sorgen, innere Anspannung, Unsicherheit im Umgang mit anderen Menschen, zwanghafte Gedanken und Verhaltensweisen, somatoforme Beschwerden, Reizbarkeit und emotionale Belastung. Zudem wird erfasst, wie sich Beschwerden auf verschiedene Lebensbereiche auswirken. Dazu gehören unter anderem: Körperliches Wohlbefinden, Vitalität und Energie, emotionale Belastung, soziale Aktivitäten und Beziehungen, berufliche und alltägliche Funktionsfähigkeit. Dies dient der Einschätzung, in welchen Bereichen die Lebensqualität aktuell eingeschränkt ist und welche Ressourcen möglicherweise weiterhin gut erhalten sind.
Die Auswertung ermöglicht eine differenzierte Einschätzung darüber, welche psychischen Beschwerden aktuell im Vordergrund stehen, wie stark die allgemeine psychische Belastung ausgeprägt ist, welche Auswirkungen die Beschwerden auf Alltag, Beruf und soziale Beziehungen haben und welche diagnostischen Fragestellungen gegebenenfalls weiter untersucht werden sollten.
Kosten nach GOP: 287,56 Euro
Aufmerksamkeits- Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
Haben Sie den Eindruck, dass Ihre Gedanken selten zur Ruhe kommen?
Fällt es Ihnen schwer, sich über längere Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren? Verlieren Sie häufig den Überblick, vergessen Termine oder schieben wichtige Tätigkeiten immer wieder auf? Vielleicht erleben Sie innere Unruhe, handeln spontan oder haben das Gefühl, ständig unter Strom zu stehen. Diese Merkmale können auf eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter hinweisen. Mit einem wissenschaftlich fundierten Screening erhalten Sie eine erste Einschätzung, ob eine weiterführende Diagnostik sinnvoll sein könnte.
Details
Im Rahmen des ADHS-Screenings kommen leitlinienorientierte Testverfahren zum Einsatz. Die Untersuchung orientiert sich an den aktuellen diagnostischen Empfehlungen und umfasst den HASE (Homburger ADHS-Skalen für Erwachsene), ein etabliertes Testverfahren zur Erfassung typischer ADHS-Symptome im Erwachsenenalter. Mithilfe von Selbstbeurteilungsfragebögen werden unter anderem folgende Bereiche untersucht: Aufmerksamkeitsstörung, Überaktivität, Impulsivität, Temperament, innere Unruhe bzw. Rastlosigkeit, emotionale Regulationsschwierigkeiten und Desorganisation.
Kosten nach GOP: 317,01 Euro
Persönlichkeitsstörungen/ – akzentuierungen
Haben Sie das Gefühl, immer wieder in ähnliche zwischenmenschliche Konflikte oder belastende Beziehungsmuster zu geraten?
Die Art und Weise, wie wir denken, fühlen und mit anderen Menschen umgehen, prägt unser Leben. Manchmal können bestimmte Verhaltens- und Erlebensmuster jedoch zu wiederkehrenden Schwierigkeiten in Beziehungen, im Beruf oder im Umgang mit Belastungen führen. Vielleicht erleben Sie starke emotionale Schwankungen, Schwierigkeiten im Umgang mit Nähe und Distanz, ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Kontrolle oder das Gefühl, häufig missverstanden zu werden. Ein Persönlichkeits-Screening kann erste Hinweise auf mögliche Persönlichkeitsmerkmale liefern und dabei helfen, Ihre individuellen Muster besser zu verstehen.
Details
Manche Menschen erleben wiederkehrende Schwierigkeiten in Beziehungen, im Selbstwertgefühl, im Umgang mit Gefühlen oder in sozialen Situationen. Häufig stellt sich dabei die Frage, ob bestimmte Persönlichkeitsmerkmale besonders stark ausgeprägt sind und möglicherweise zu den aktuellen Belastungen beitragen.
Im Rahmen des Screenings werden validierte Testverfahren eingesetzt, um auffällige Persönlichkeitsstile und mögliche Persönlichkeitsakzentuierungen zu erfassen. Zum Einsatz kommt dabei das etablierte Persönlichkeits-Stil- und Störungs-Inventar. Dies erfasst mithilfe von Selbstbeurteilungsfragebögen unterschiedliche Bereiche der Persönlichkeit, z.B. zwischenmenschliches Erleben und Verhalten, Selbstwert und Selbstsicherheit, Umgang mit Nähe und Distanz, Bedürfnis nach Kontrolle und Ordnung, Emotionale Stabilität, Impulsivität, Abhängigkeit oder Autonomie im Kontakt mit anderen Menschen.
Kosten nach GOP: 317,01 Euro
Angststörung – Panik und Agoraphobie
Begleiten Sie Sorgen, Ängste oder innere Anspannung durch Ihren Alltag?
Ängste gehören zum Leben und erfüllen eine wichtige Schutzfunktion. Wenn Sorgen jedoch überhandnehmen oder bestimmte Situationen vermieden werden, kann die Lebensqualität erheblich eingeschränkt sein. Vielleicht leiden Sie unter anhaltendem Grübeln, starker Nervosität, Panikattacken oder körperlichen Beschwerden wie Herzklopfen, Schweißausbrüchen oder Schwindel. Ein Angst-Screening hilft dabei, das Ausmaß Ihrer Belastung zu erfassen und mögliche Hinweise auf eine Angsterkrankung frühzeitig zu erkennen.
Details
Im Rahmen des Angst-Screenings kommen wissenschaftlich fundierte und in der klinischen Praxis etablierte Testverfahren zum Einsatz. Hierzu gehört der Fragebogen zu körperbezogenen Ängsten, Kognitionen und Vermeidungsverhalten. Ein bewährtes Instrument zur Erfassung zentraler Merkmale von Angststörungen, insbesondere bei Panikstörungen und Agoraphobie. Untersucht werden verschiedene Aspekte des Angsterlebens wie die Angst vor körperlichen Symptomen (z.B. Schwindel, Herzrasen, Zittern), inwiefern solche Körperempfindungen als bedrohlich oder beängstigend erlebt werden und welche typischen Sorgen und Gedanken damit einhergehen. Weiterhin wird untersucht welche typischen Vermeidungsverhaltensweisen bestehen, welche auch die Lebensqualität einschränken und die Angst aufrechterhalten.
Kosten nach GOP: 287,56 Euro
Depression
Fühlen Sie sich häufig niedergeschlagen, antriebslos oder innerlich erschöpft?
Jeder Mensch erlebt Phasen von Traurigkeit oder Belastung. Wenn jedoch über Wochen oder Monate hinweg gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Erschöpfung oder ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit bestehen, kann dies auf eine depressive Symptomatik hinweisen. Vielleicht fällt es Ihnen schwer, Freude zu empfinden, Entscheidungen zu treffen oder alltägliche Aufgaben zu bewältigen. Ein Depressions-Screening bietet Ihnen eine erste Orientierung und unterstützt dabei, die aktuelle psychische Belastung besser einzuschätzen.
Details
Anhaltende Niedergeschlagenheit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit oder der Verlust von Freude und Interesse können Hinweise auf eine depressive Erkrankung sein. Oft fällt es jedoch schwer einzuschätzen, ob die Beschwerden noch im Rahmen einer vorübergehenden Belastungsreaktion liegen oder bereits Anzeichen einer behandlungsbedürftigen Depression darstellen.
Im Rahmen des Depressions-Screenings kommen wissenschaftlich etablierte und klinisch bewährte Testverfahren zum Einsatz. Hierzu gehören das Beck-Depressions-Inventar, die Allgemeine Depressionsskala sowie ergänzend die Symptom-Checkliste. Gemeinsam ermöglichen diese Verfahren eine differenzierte Einschätzung der depressiven Symptomatik und weiterer psychischer Belastungen. Erfasst wird die typische Symptomatik einer Depression, wie Niedergeschlagenheit und Traurigkeit, Interessenverlust, verminderter Antrieb, Schuldgefühle, negative Gedanken, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, Erschöpfung und Müdigkeit. Zur Abgrenzung werden weitere psychische Beschwerden erhoben wie Ängstlichkeit, Unsicherheit im Kontakt mit anderen Menschen, körperliche Beschwerden, Reizbarkeit und Anspannung. Dadurch entsteht ein umfassenderes Bild der aktuellen psychischen Belastung und möglicher zusätzlicher Problembereiche.
Kosten nach GOP: 287,56 Euro
Essstörung
Beschäftigen Sie Gedanken an Essen, Gewicht oder Ihr Körperbild stärker, als Sie es sich wünschen?
Das Verhältnis zum eigenen Körper und zum Essen kann erheblichen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden haben. Vielleicht erleben Sie eine starke Unzufriedenheit mit Ihrem Aussehen, häufige Diäten, Kontrollverlust beim Essen oder Sorgen hinsichtlich Gewicht und Figur. Auch Essanfälle, kompensatorische Verhaltensweisen oder ein stark eingeschränktes Essverhalten können Anzeichen einer Essstörung sein. Ein Screening ermöglicht eine erste Einschätzung möglicher Belastungen und unterstützt Sie dabei, die eigenen Erfahrungen besser einzuordnen und gegebenenfalls weitere Schritte zu planen.
Details
Im Rahmen des Essstörungs-Screenings kommen wissenschaftlich fundierte und klinisch etablierte Testverfahren zum Einsatz. Hierzu gehört mitunter das Eating Disorder Inventory eines der weltweit am häufigsten eingesetzten Verfahren zur Erfassung essstörungstypischer Merkmale und psychologischer Begleitfaktoren. Dies erfasst sowohl typische Symptome von Essstörungen als auch psychologische Merkmale, die häufig mit Essstörungen verbunden sind. Hierzu gehören unter anderem: Streben nach Schlankheit, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, Beschäftigung mit Gewicht und Figur, Essanfälle und Kontrollverlust beim Essen, Unsicherheit bezüglich eigener Gefühle und Bedürfnisse, Geringes Selbstwertgefühl, Perfektionismus, Soziale Unsicherheit, Schwierigkeiten im Umgang mit Emotionen. Die Auswertung ermöglicht eine Einschätzung darüber, ob Hinweise auf eine Essstörung vorliegen, wie stark essstörungstypische Beschwerden ausgeprägt sind, welche psychologischen Belastungsfaktoren besonders relevant erscheinen und ob eine weiterführende diagnostische Abklärung oder psychotherapeutische Unterstützung empfohlen wird.
Kosten nach GOP: 287,56 Euro
Zwangsstörung
Haben Sie wiederkehrende Gedanken oder Rituale, die Sie nur schwer kontrollieren können?
Vielleicht erleben Sie aufdringliche Gedanken, Bilder oder Impulse, die Sie als belastend empfinden und nicht einfach abschütteln können. Möglicherweise fühlen Sie sich immer wieder dazu gedrängt, bestimmte Handlungen durchzuführen, etwa zu kontrollieren, zu ordnen, zu zählen oder sich zu versichern, dass alles richtig gemacht wurde. Solche Zwänge können viel Zeit und Energie in Anspruch nehmen und den Alltag erheblich beeinträchtigen. Ein Screening kann erste Hinweise darauf geben, ob zwanghafte Gedanken oder Verhaltensweisen in einem klinisch relevanten Ausmaß vorliegen.
Details
Im Rahmen des Zwangs-Screenings kommen wissenschaftlich etablierte Testverfahren zur Erfassung von Zwangssymptomen zum Einsatz. Hierzu gehört das Zwangsinventar zur differenzierten Erfassung von Zwangsgedanken und Zwangshandlungen. Dabei werden sowohl gedankliche als auch beobachtbare Zwangssymptome erfasst. Zu den erfassten Bereichen gehören: Kontrollzwänge, Wasch- und Reinigungszwänge, Ordnungszwänge, Zähl-, Berühr- und Wiederholungszwänge, Zwangsgedanken (bspw. aufdringliche, unerwünschte Gedanken, Bilder oder Vorstellungen), aggressive oder schädigende Zwangsgedanken.
Die Auswertung ermöglicht eine Einschätzung darüber, ob Hinweise auf eine Zwangsstörung vorliegen, welche Formen von Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen besonders ausgeprägt sind, wie stark die Beschwerden das alltägliche Leben beeinflussen, und ob eine weiterführende diagnostische Abklärung oder psychotherapeutische Behandlung empfohlen wird.
Kosten nach GOP: 287,56 Euro
Ablauf
1. Bestellung: Füllen Sie das Bestellformular aus, wählen Sie das gewünschte Screening und senden Sie Ihre Bestellung ab.
2. Erhalt der Testverfahren: Sie erhalten die ausgewählten wissenschaftlich validierten Testverfahren zur digitalen Bearbeitung als Link zugesandt. Zusätzlich erhalten Sie die Rechnung per E-Mail.
3. Durchführung zu Hause: Bearbeiten Sie die Fragebögen in einer ruhigen und möglichst ablenkungsfreien Umgebung an einem Laptop oder PC. Bitte nicht auf dem Smartphone.
4. Terminvereinbarung: Nach Abschluss der Testverfahren und Rechnungsbegleichung erhalten Sie mehrere Terminvorschläge für Ihre persönliche Online-Sitzung.
5. Persönliche Testauswertung: In einer 50-minütigen psychotherapeutischen Online-Sprechstunde werden die Ergebnisse mit Ihnen persönlich besprochen. Die Testergebnisse werden erläutert, in den Kontext Ihrer Beschwerden eingeordnet und um individuelle Empfehlungen ergänzt.
6. Schriftlicher Bericht: Anschließend erhalten Sie einen schriftlichen Bericht mit einer Zusammenfassung der Testergebnisse per Post.
Kosten
Die Kosten werden nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten berechnet (GOP). Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen die Kosten in der Regel ganz oder teilweise. Die Erstattung hängt von Ihrem individuellen Versicherungstarif ab.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für dieses Angebot derzeit nicht. Das psychologische Screening kann daher als Selbstzahlerleistung in Anspruch genommen werden.
Im Preis enthalten:
- Durchführung wissenschaftlich validierter psychologischer Testverfahren
- Sämtliche Test- und Lizenzkosten für die eingesetzten Verfahren
- Fachliche Auswertung Ihrer Testergebnisse
- Persönliches 50-minütiges Online-Gespräch zur Ergebnisbesprechung mit einer approbierten Psychologischer Psychotherapeutin
- Individuelle Einordnung der Ergebnisse und Empfehlungen für das weitere Vorgehen
- Schriftlicher Bericht mit einer Zusammenfassung der Testergebnisse
- Postalische Zusendung des Berichts
Bitte beachten: Das psychologische Screening dient der ersten Orientierung und Einordnung psychischer Beschwerden. Es kann Hinweise auf das Vorliegen bestimmter psychischer Störungen oder Persönlichkeitsmerkmale geben und einen diagnostischen Verdacht ableiten.
Eine gesicherte Diagnose kann ausschließlich im Rahmen einer umfassenden klinischen Diagnostik gestellt werden. Das Screening ersetzt daher keine vollständige diagnostische Untersuchung.
Weitere Informationen zur ausführlichen psychologischen Diagnostik finden Sie hier.
